Politische und mediale Pädophilie-Debatte: Der Berliner Tagesspiegel im Interview mit der Fraktionschefin der Grünen im Deutschen Bundestag Renate Künast(57)
Pädophilie-Debatte bei Aktueller Stunde im Landtag von Rheinland-Pfalz: SPD & GRÜNE halten das Thema für eine "abscheuliches Manöver" und für "eine Unverschämtheit" der CDU

Renate Künast bedauert in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel, dass sich die damalige Alternativen Liste(AL = heute GRÜNE) nicht gegen "Andockversuche" von Pädophilen gewehrt haben. Im Landeswahlprogramm 1981 forderte die AL, sexuelle Handlungen mit Kindern nur zu bestrafen, wenn Gewalt angewendet oder ein Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt wurde. Die Pädophilie-Debatte hat jetzt auch den Landtag von Rheinland-Pfalz erreicht. Die CDU-Opposition setzte eine Aktuelle Stunde zum Thema Haltung der Landesregierung(SPD & GRÜNE) zur Pädophilie an. Mit Blick auf die grüne Landtagsfraktion erklärte der Kinderarzt Fred Konrad im Landtag: "Uns das heute anzukreiden, halte ich schlicht für eine Unverschämtheit." Und der SPD-Abgeordnete Carsten Pörksen kritisierte: "Ich halte das für ein abscheuliches Manöver." Über die Thematik der Pädophilie und über einvernehmliche Kontakte/Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen wurde mal wieder nicht debattiert. Diese Kernfrage wurde ignoriert und bleibt damit weiterhin unbeantwortet und offen....

http://tinyurl.com/m6goc97& http://tinyurl.com/n7s9cb6



Zitate
Mitten im Wahlkampf müssen die Grünen die Aktivität von Pädophilen-Gruppen in ihrer Frühzeit erklären. Wann ist Ihnen das Thema zum ersten Mal begegnet?

In den Anfängen der Alternativen Liste (AL) haben wir intensiv über Sexualität und Strafrecht debattiert, weil Homosexuelle damals auch rechtlich noch diskriminiert wurden. Für unsere Liberalisierungsbemühungen wurden wir damals massiv angefeindet. In diesem Fahrwasser versuchten Pädophile ihre Interessen bei uns anzudocken. Ich erinnere mich aber auch, dass in der AL Frauen- und Lesben-Arbeitsgruppen die Pädophilen in die Schranken wiesen. Es war übrigens eine öffentliche Debatte.

Im Landeswahlprogramm 1981 forderte die AL, sexuelle Handlungen mit Kindern nur zu bestrafen, wenn Gewalt angewendet oder ein Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt wurde. Wie sehen Sie das heute?

Das war damals so falsch wie heute. Wir haben uns zu spät abgegrenzt, das bedauere ich. 2010 hat unser Landesverband einen Beschluss gefasst, der klarstellt, dass Pädophilie aus falscher Toleranz zu lange geduldet wurde und wir das kritisch sehen.

Sie sitzen im Beirat der Humanistischen Union. Der Vorstand dieser Organisation hat sich im Jahr 2000 einstimmig gegen die Kriminalisierung von Pädophilen gewandt. Wie sind Sie seinerzeit damit umgegangen?

Ich habe von diesem Vorstandsbeschluss erst im Nachhinein erfahren. Unter anderem Claudia Roth und ich haben dann dafür gesorgt, dass er zurückgenommen wurde.


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Zitate
Rheinland-pfälzische SPD- und Grünen-Fraktion reagierten geradezu entsetzt auf das Debattenthema der Opposition. Mit Blick auf die grüne Landtagsfraktion erklärte der Kinderarzt Fred Konrad im Landtag: "Uns das heute anzukreiden, halte ich schlicht für eine Unverschämtheit." Und der SPD-Abgeordnete Carsten Pörksen kritisierte: "Ich halte das für ein abscheuliches Manöver. Es geht nur darum, die Grünen zu diffamieren." Direkt an die CDU-Oppositionsführerin appellierte er: "Ich fordere Sie, Frau Klöckner, die Sie nicht müde werden, Ihre christliche Gesinnung zu betonen, auf, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten." Für den Sozialdemokraten hat das bundespolitische Thema im Landtag nichts verloren.

Köbler: Was Sie tun, ist schmutzig

Daniel Köbler, der Fraktionschef der Grünen, schäumte in Richtung CDU: "Was Sie hier tun, ist schmutzig." Weiter erklärte er verärgert: "Auch als dreifacher Vater finde ich, dass eine Grenze überschritten wurde." Alle Redner von Rot-Grün betonten mit Vehemenz, dass ihre jeweilige Fraktion entschieden gegen jede Form des Kindesmissbrauchs eintritt.


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[update] SPIEGEL-Online-Politik: Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth bedauert die politische Nähe ihrer Partei zu pädophilen Gruppierungen in den achtziger Jahren - vom 02.06.2013
Bei Emnid-Umfrage liegen GRÜNE bei 14 Prozent: Politische Pädophilie-Debatte schadet den GRÜNEN trotz andauernder medialer Präsenz offenbar nicht in der Wählergunst
In der Pädophilie-Debatte hat die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, erneut angekündigt, die Fragen beantworten zu müssen, wie stark pädophile Gruppierungen waren, ob sie es geschafft hätten, Positionen durchzusetzen, wann damit definitiv Schluss gewesen sei und wie das gesellschaftliche Umfeld in den achtziger Jahren gewesen sei. Die politische Debatte schadet der Partei in der Wählergunst aber offensichtlich nicht. Nach einer Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" verbesserten sich die Grünen gegenüber der Vorwoche um einen Punkt auf 14 Prozent. Dies kann bei der andauernden Missbrauchshysterie als positiv gewertet werden, um endlich eine rationale Debatte über Pädophilie & Pädosexualität beginnen zu können. Dazu bedarf es jedoch auch organisatorischer Strukturen innerhalb der Pädophilenszene, die als offizielle Vertreter und Ansprechpartner zur Verfügung stehen...
http://krumme13.org/news.php?s=read&id=2528

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Jungsforum.net - Politik: Aktuelle Boylover-Diskussionen zur früheren Regionalgruppe Berlin der Deutschen Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie(DSAP e.V.) Krefeld - vom 28.05.2013
Pädophilie Geschichte aufarbeiten: Schwulen-Gruppe der Alternativen Liste(AL = ehemals West-Berliner Landesverband der Grünen) debattierte in den 1980er Jahren die Broschüre "Ein Herz für Sittenstrolche"
Aus aktuellem Anlass um die geschichtliche Aufarbeitung der Anfangsjahre von Bündnis90/Die GRÜNEN diskutieren die User des Deutschen Jungsforums für pädophile Boylover über eine Broschüre der Deutschen Studien- und Arbeitsgemeinschaft(DSAP e.V. Krefeld) aus dem Jahre 1980. Diese 68-seitige Broschüre mit dem Titel "Ein Herz für Sittenstrolche" wurde im Jahre 1983 auch von der Schwulen-Gruppe der Alternativen Liste(AL) übernommen. Damals gab es bundesweite Regionalgruppen der DSAP, die sich für die Legalisierung von Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen eingesetzt haben. Auf dem IGA-Kongress über Ostern 1980 in der Nähe von Barcelona hatten die dort anwesenden 150 Vertreter nationaler Schwulen-, Lesben- und Pädosexuellen-Organisationen fast einstimmig einen entsprechenden Beschluss gefasst. "Wir nehmen den Kampf auf", heißt es in dieser Broschüre. Die damalige Pädophilenbewegung war breiter gefächert wie bisher bekannt ist....
http://krumme13.org/news.php?s=read&id=2523

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[update: Spiegel-Online] FOCUS-Magazin 22/2013 & FOCUS-Online: Pädophilie Debatte - Vorwürfe gegen ultraliberale Humanistische Union(HU)- vom 27.05.2013
Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen(KFN) Prof. Christian Pfeiffer: "Die Pädophilen wollten weg von der Kriminalisierung" - "Und sie haben es geschafft, damit auf positive Resonanz zu stoßen"
Das FOCUS-Magazin berichtet in der Print- und Onlineausgabe weiter über die Pädophilie-Debatte bei den GRÜNEN. Dabei kritisiert der Soziologe Gerhard Amendt jetzt auch die Humanistische Union(HU) wegen Ihrer früheren Pro-Pädophilie-Haltung bis zum Jahre 2004. Ebenso attackiert Amendt das Beiratsmitglied der HU, den Soziologen Rüdiger Lautmann, wegen seinem Buch "Die Lust am Kind" aus dem Jahre 1994. Der Kriminolge Prof. Christian Pfeiffer von der KFN äußerst sich in einem FOCUS-Interview zum Diskussionstand der Pädophilie in den 1980er Jahren. "Es war damals überall Thema. Die Pädophilen wollten weg von der Kriminalisierung", so Pfeiffer. Zum Forschungsauftrag grüner Geschichte meint Pfeiffer: "Alle, die damals bei den Grünen waren und den Pädophilen auf irgendeine Art eine Plattform geboten haben, werden sich auf Fragen einstellen müssen". Das wollen auch wir hoffen, denn alles gehört zur damaligen Pädophilenbewegung und gehört heute erneut auf die Tagesordnung....
http://krumme13.org/news.php?s=read&id=2522

u.v.a.m....
geschrieben von K13online Redaktion am 07.06.2013 Drucken

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