Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.: Erster Forschungsbericht zur Repräsentativbefragung sexueller Missbrauch 2011
18.10.2011
Lügengebäude von Kinderschutz & Opferschutz bricht zusammen wie ein Kartenhaus: Deutlicher Rückgang bei Kindesmissbrauch von 8,6% auf 6,4%(weiblich) & von 2,8% auf 1,3%(männlich) der 11.428 Befragten
Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen(KFN) hat heute mit der Bundesforschungsministerin Schavan(CDU) die ersten Ergebnisse der bisher größten Umfrage/Studie zum Thema sexueller Kindermissbrauch vorgestellt. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung, geschürt und gefördert durch die vermehrte Berichterstattung in den Meanstream-Medien, ist der sexuelle Missbrauch von Kindern erheblich zurückgegangen. Das von den vielen Vereinen des Kinderschutzes & Opferschutzes etc. mühseelig mit falschen Zahlen aufgebaute Lügengebäude ist erneut zusammengebrochen wie ein Kartenhaus. Diese Studie läuft noch bis Ende 2013...
Auszüge: Im Vergleich zur KFN-Untersuchung des Jahres 1992 ist ein deutlicher Rückgang des Missbrauchs zu verzeichnen.
2. Die Häufigkeiten sexuellen Missbrauchs stellen sich in der aktuellen Dunkelfeldstudie je nach Betrachtung verschiedener Schutzaltersgrenzen und des Geschlechts der Befragten unterschiedlich dar: Bei einer Schutzaltersgrenze unter 14 Jahren (d.h. bis einschließlich 13 Jahren) gaben 5,0% der weiblichen und 1,0% der männlich Befragten an, sexuellem Missbrauch mit Körperkontakt erlebt zu haben. 4,5% der befragten weiblichen und 1,3% der befragten männlichen Personen berichteten von exhibitionistischen Handlungen männlicher Täter. Wenn in die Auswertung auch die 14/15-jährigen einbezogen werden, erhöhen sich die Quoten zum sexuellen Missbrauch mit Körperkontakt bei weiblichen Befragten auf 6,4% und bei männlichen auf 1,3%. Die Quoten zum Exhibitionismus steigen bei den weiblichen Befragten auf 5,4%, bei den männlichen auf 1,4%.
3. Im Vergleich zur KFN-Untersuchung des Jahres 1992 ist ein deutlicher Rückgang des Missbrauchs zu verzeichnen. Damals hatten von den Frauen 8,6% und von den Männern 2,8% bis zum 16. Lebens-jahr mindestens eine Missbrauchserfahrung mit Körperkontakt erlebt. Diese Abnahme der Miss-brauchshäufigkeit bestätigt sich auch, wenn man die verschiedenen Altersgruppen vergleicht, die im Jahre 2011 befragt worden sind. So haben die heute weiblichen 31 bis 40-jährigen der aktuellen Un-tersuchung bis zu ihrem 16. Lebensjahr zu 8,0% einen Missbrauch mit Körperkontakt erlitten, die 21 bis 30-jährigen zu 6,4%, die 16 bis 20-jährigen dagegen nur zu 2,4%. Bei den Männern lauten die Vergleichsquoten 1,8%, 1,1% und 0,6%. Dieser Trend spiegelt sich im Übrigen auch in den Hellfeld-Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik wider. Er fällt allerdings dort wegen einer deutlichen Zunahme der Anzeigebereitschaft der Betroffenen schwächer aus.
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fb1semissbr2011.pdf
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Bundesministerium für Bildung und Forschung: Studie zeigt deutlichen Rückgang bei Fällen sexueller Gewalt
Zitate Die Einrichtung von Juniorprofessuren und Forschungsprojekten soll das Themenfeld in der Wissenschaft etablieren. Nur wenn es gelingt, das Thema in den Hochschulen zu verankern, kann mit einer nachhaltigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung gerechnet werden. Ausschreibungen in der Gesundheits- und Bildungsforschung wurden bereits bekannt gegeben. Viele Skizzen, Ideen und Anträge haben das Bundesministerium daraufhin erreicht. Diese wurden von Experten begutachtet und werden in großem Umfang gefördert. So wird zum Beispiel die Erforschung von Therapiemöglichkeiten zur Stabilisierung der psychischen Gesundheit von Betroffenen von sexueller Gewalt finanziell vom BMBF unterstützt. Zudem entwickelt das BMBF Empfehlungen für die Aus- und Fortbildung zum Umgang mit Missbrauchsfällen. http://www.bmbf.de/press/3164.php
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[update]Neue Osnabrücker Zeitung: Großstudie nimmt Kindesmissbrauch in den Blick - 11.000 Teilnehmer werden befragt - vom 12.01.2011 Finanzielle Mittel für Sexualforschung: Wann wird es eine Großstudie zur Pädophilie & Pädosexualität durch ein anerkanntes und neutrales Institut der Sexualwissenschaft geben ?
Zitate: Nach Aussage des KFN-Direktors Christian Pfeiffer plant sein Institut die größte Studie, die es jemals zu dem Thema in Deutschland gegeben hat. Bis Ende April will das KFN bundesweit etwa 11.000 Menschen dazu befragen lassen, ob und von wem sie in ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurden. Zwischenergebnisse sollen dem Runden Tisch der Bundesregierung zur Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs im Herbst dieses Jahres vorgelegt werden.. http://k13-online.krumme13.org/news.php?s=read&id=1896
geschrieben
von K13online-Redaktion [Druckansicht]
Kommentare
Fachliteratur zum Thema
von K13online am 19.10.2011
Werner Krebber Sexualstraftäter im Zerrbild der Öffentlichkeit
Fakten, Hintergründe, Klarstellungen
Verlag: Konkret Literatur Verlag(1999)
Seiten: 150
ISBN-10: 3894581778
Preis 12,00 Euro
Sexualmorde an Kindern, Kinderpornographie, sexueller Mißbrauch, Sextourismus- die Öffentlichkeit ist wie elektrisiert, wenn es um die Schwächsten in der Gesellschaft geht. Das bleibt nicht ohne Folgen. Der Ruf nach der Todesstrafe oder zumindest Lebenslänglich wird immer lauter. Durch die Häufigkeit und Fülle der Berichte entsteht der fatale Eindruck, Sexualstraftaten hätten gewaltig zugenommen. Doch die bekanntgewordenen Zahlen zeichnen ein völlig anderes Bild: Das Interesse der Öffentlichkeit ist millionenfach größer als die Zahl der Delikte. Werner Krebber will mit seinem Buch zur Versachlichung der Diskussion um Sexualstraftäter beitragen. Er stellt die Debatte in einen gesellschaftlichen, sozialen, politischen, psychologischen und rechtlichen Zusammenhang. Dabei zeigt er ebenso die Gefährdungen durch Sexualstraftäter auf, wie er die Möglichkeiten von Therapie als sinnvollstem Opferschutz darstellt.
(Klappentext) http://k13-online.krumme13.org/text.php?id=41&s=read
Medienspiegel
von K13online am 18.10.2011
Focus-Online: Sexueller Missbrauch geht zurück
Zitate 6,4 Prozent der weiblichen Befragten gaben demnach an, dass sie in ihrer Kindheit oder Jugend solche Erfahrungen gemacht haben. Bei den männlichen Befragten waren es 1,3 Prozent. In der Vorgängerstudie von 1992 hatten 8,6 Prozent der Frauen von solchen Übergriffen in ihrer Kindheit und Jugend berichtet und 2,8 Prozent der Männer. Die Zahl der Missbrauchsfälle ist damit zurückgegangen. http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutschland-sexueller-missbrauch-geht-zurueck-_aid_675702.html
Berliner Morgenpost: Missbrauch von Kindern geht stark zurück
Zitate Zwei Ergebnisse überraschten die Forscher: Von den 683 Opfern berichtete nur eines von einem Übergriff durch einen katholischen Priester. „Einen Rückgang des Missbrauchs unter katholischen Priestern hat bereits eine Studie in den USA festgestellt“, berichtete Pfeiffer. In den USA werde er darauf zurückgeführt, dass es für Priester heute leichter sei, trotz des Zölibats einen erwachsenen weiblichen oder männlichen Partner zu finden. „Pädophile Täter waren immer eine Minderheit. Meistens handelte es sich um Ersatzhandlungstäter.“ http://www.morgenpost.de/politik/inland/article1797505/Missbrauch-von-Kindern-geht-stark-zurueck.html
Die ZEIT: Sexueller Missbrauch von Kindern nimmt deutlich ab
Zitate Das KFN hatte zwischen Januar und Mai bundesweit 11.428 Menschen zu ihren Erfahrungen mit Missbrauch und Gewalt befragt. Das Spektrum reichte von Exhibitionismus, über sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung bis zum erzwungenen Anschauen von Pornografie. Nach Angaben des Instituts handele es sich um die bisher größte Studie über sexuellen Missbrauch in Deutschland.
 http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-10/studie-missbrauch-rueckgang