| [update] Arbeitsgruppe von Bündnis90/Die GRÜNEN will Zeitzeugengespräche führen, um umfassend Kenntnisse über die gesellschafts- und parteipolitischen Zusammenhänge jener Zeit zu gewinnen | |
| Einsetzungsbeschluss des Bundesvorstandes für eine Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung und Aufklärung der gegen die Grünen der 1980er Jahre erhobenen Vorwürfe der Unterstützung pädophiler Aktivisten und Bestrebungen Der Bundesvorstand von Bündnis90/Die GRÜNEN hat eine 16-köpfige Arbeitsgruppe(AG) aus Parteimitgliedern eingesetzt, um die Gründungsjahre aufzuarbeiten. Es sollen auch Gespräche mit Zeitzeugen geführt und diese dokumentiert werden. Insbesondere waren in den 1980er Jahren Aktivisten der Homosexuellen- und Pädosexuellen Bewegung sehr aktiv gewesen. Sie hatten mit namhaften Sexualwissenschaftlern und mehreren Institutionen erkannt, dass es auch einvernehmliche Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen gibt - und forderten damals als Konsequenz die Entkriminalisierung der Schand §§ 174 bis 176 StGB. In jenen Jahren sind zeitgleich eine Vielzahl von Bücher und wissenschaftliche Studien erschienen, die diese richtigen Forderungen untermauerten. Heute herrscht ein unglaublicher Distanzierungstango. Wir rufen die pro-pädophile Gründergeneration auf, sich als Zeitzeugen bei der AG zu melden und HEUTE erneut ihre Stimme zu erheben.... http://www.gruene.de/partei/wir-wollen-unsere-geschichte-besser-verstehen.html Zitate aus dem Beschluss des Bundesvorstandes von Bündnis90/Die GRÜNEN Einsetzungsbeschluss des Bundesvorstandes für eine Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung und Aufklärung der gegen die Grünen der 1980er Jahre erhobenen Vorwürfe der Unterstützung pädophiler Aktivisten und Bestrebungen B. Aufgaben 1. Gespräche mit Zeitzeugen Ein Teil der Arbeit der Arbeitsgruppe wird darin bestehen, Zeitzeugengespräche zu führen, um umfassend Kenntnisse über die gesellschafts- und parteipolitischen Zusammenhänge jener Zeit zu gewinnen. Ziel ist herauszufinden, wie Zeitzeugen die damalige Debatte wahrgenommen haben und warum es so lange dauerte, bis Forderungen nach Straffreiheit für pädophile Beziehungen keinen Platz mehr hatten in der Partei. Auch die Antworten auf die Fragen, warum damals nicht erkannt wurden dass die Vorstellung von der Möglichkeit einvernehmlicher Sexualkontakte zwischen Erwachsenen und Kindern falsch und absolut inakzeptabel ist, warum nicht eingegriffen wurde, wie das gesellschaftliche Umfeld aussah und welche anderen Fragen thematisiert wurden, sind gerade für jüngere Mitglieder und Aktive interessant. Warum wurde die Notwendigkeit zur Aufklärung viele Jahre nicht gesehen? Darüber wollen wir mit grünen Zeitzeugen und Vertreterinnen und Vertretern der Gründergeneration sprechen. Die Arbeitsgruppe wird geeignete Formen der öffentlichen Dokumentation der Zeitzeugengespräche suchen. Die Arbeitsgruppe ist beim Bundesvorstand angesiedelt. Die Leitung übernimmt die Bundesvorsitzende Simone Peter, die stellvertretende Leitung der Politische Geschäftsführer Michael Kellner. Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind: Christoph Becker-Schaum Marcus Bocklet Emily Büning Ekin Deligöz Katja Dörner Andrea Fischer Melanie Haas Britta Haßelmann Arndt Klocke Sibylle Knapp Benedikt Mayer Claudia Schlenker Michael Schlikker Barbara Unmüßig http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/AG-Aufarbeitung-Beschluss-Buvo-2013-1.pdf (Zum Öffnen benötigen Sie z. B. den Adobe Reader auf Ihrem PC) -------------------------------------------------- Der Westen(WAZ): Pädophilie-Debatte Zitate Die Grünen haben am Montag die Arbeit einer Arbeitsgruppe aufgenommen, die den Vorwürfen in der Pädaphilie-Debatte auch parteiintern nachgehen soll. Die Partei wolle den Einfluss von Pädophilie-Aktivisten in ihrer Anfangszeit weiter aufklären und "Betroffene ermutigen, Kontakt aufzunehmen". http://www.derwesten.de/politik/gruene-gehen-auf-paedophilie-opfer-zu-und-gruenden-neue-ag-id8754240.html ************************************************** Bündnis90/Die GRÜNEN Schleswig-Holstein Pressemitteilung: Landesverband richtet Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung von Pädophile-Aktivismus der 1980er Jahre ein - vom 14.11.2013 Diskussionspapier der Arbeitsgruppe Schwule & Lesben im Landtagswahlprogramm von 1987: "Bei der Beurteilung von Beziehungen sexuellen Charakters besteht keinerlei Notwendigkeit, einen engeren Rahmen als den der Einvernehmlichkeit zu setzen" In der aktuellen Pädophilie-Debatte um frühere Forderungen zur Legalisierung von einvernehmlicher Sexualität zwischen Kindern & Jugendliche mit Erwachsenen hat die Landesvorsitzende von Bündnis90/Die GRÜNEN in Schleswig-Holstein eine Pressemitteilung veröffentlicht. Der Landesverband hat auch in diesem Bundesland eine Arbeitsgruppe eingerichtet. In einem Minderheitenvotum wird im Wahlprogramm von 1987 für die Abschaffung des "Schutzalters" plädiert. Kinder und Jugendliche müssen das Recht auf Verwirklichung ihre Sexualität mit Erwachsenen haben. Im heutigen Zeitgeist äußert sich die Landesvorsitzende Ruth Kastner: "Es wurden dabei unverzeihliche Grenzen überschritten." NEIN, sagt K13online. Die damaligen Positionen & Forderungen waren völlig richtig - und müssen auch heute wieder gestellt werden. Wir plädieren für eine ergebnisoffene Debatte auf allen gesellschaftlichen und politischen Ebenen.. http://krumme13.org/news.php?s=read&id=2667 u.v.a.m.. |
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| geschrieben von K13online Redaktion am 10.12.2013 | |
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